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Stutenmilch – ein alt bewährtes Naturheilmittel

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Wie die Wissenschaft anhand von zahlreichen Studien mittlerweile herausfand, ist Stutenmilch tatsächlich ein Heilmittel der besonderen Art. Stutenmilch gilt als natürliches Antibiotikum, das von den Menschen besonders gut vertragen wird. Die in der Milch enthaltenen Immunglobuline (Antikörper) sind mit denen des Menschen identisch und zudem hoch konzentriert. Unterstützt wird das Immunsystem außerdem durch einen außergewöhnlich hohen Gehalt an Glykoproteinen und Vitamin C. Darüber hinaus wirkt die fettarme Milch verdauungsfördernd und wird bei Magen- und Darmproblemen, Neurodermitis, Schuppenflechte und sogar in der Krebsnachsorge mit Erfolg eingesetzt. Außerdem konnte mittlerweile durch wissenschaftliche Studien belegt werden, dass Stutenmilch durch die in der Milch enthaltenen Immunglobuline wie ein natürliches Antibiotikum wirkt.

In vielen Kulturen beliebt

China: Schon vor 3.000 Jahren galt Stutenmilch als Medizin. In der Ming-Dynastie (1368 bis 44) sahen die chinesischen Kaiser Stutenmilch als „göttlichen Nektar“ und hielten deshalb große
Stutenherden für die Milchgewinnung.

Ägypten: Die ägyptische Königin Kleopatra soll sogar in Stutenmilch gebadet haben.

Mongolei: Kublai Khan, der Enkel von Dschingis Khan und Herrscher der Mongolen (1215 bis 1295), soll jeden Abend vergorene Stutenmilch (Airag) getrunken haben. Für die Milchgewinnung hielt er sich eine Herde weißer Stuten. Auch Marco Polo, der venezianische Händler und Reiseschriftsteller, erwähnt in seinen Berichten, dass die Horden des Dschingis Khan gerne Stutenmilch tranken.

Österreich: Kaiserin Sissi (1837 bis 1898) soll jeden Tag ein Glas Stutenmilch getrunken haben.

Russland: „Stutenmilch regeneriert meinen Körper und beflügelt meinen Geist“, schrieb der russische Schriftsteller Leo Tolstoi (1828 bis 1920). Vor allem russische Wissenschaftler erforschten die Wirkungen der Stutenmilch und empfahlen Kumys – natürlich vergorene Stutenmilch – zur Behandlung von Tuberkulose. 1858 eröffnete das erste Stutenmilchsanatorium in Samara. Bis 1913 gab es 68 Kumys-Sanatorien, die aber während der russischen Revolution geschlossen wurden. Zwischen 1980 und 2000 hielten staatliche Genossenschaften bis zu einer viertel Million Stuten für die Milchgewinnung.